Also, das hätte ja nicht unbedingt sein müssen, dass das Regendefizit ausgerechnet dann ausgeglichen wird, wenn der Schwarzwaldverein in den Besen will!
Immerhin hat der Regen erst angefangen, als alle im Omnibus saßen und Richtung Kraichgau fuhren, und brav wieder aufgehört, als man am Ortsrand von Sulzfeld ausstieg, um gen Kürnbach zu wandern.
Durch frischgrüne Wiesen, an blühenden Obstbäumen vorbei ging es den Hügel hoch, zu einem schönen Rastplatz mit Aussicht auf die Ravensburg. Dass Tische und Bänke ungemütlich nass waren, hat nicht gestört, denn man wollte ja gar nicht rasten, sondern ist durch Wald und Wiesentälchen nach einer knappen Stunde in Plags Feinschmeckerbesen eingetroffen, empfangen von den Nichtwanderern, die schon vor Speisen und Getränken saßen.
Der Berichterstatter war wieder einmal aufs Neue erstaunt und überrascht über die Speisekarte: nicht nur das, was jeder Besen hat, gab´s da, sondern auch Unübliches, das schon öfters erwähnte Lammtöpfle zum Beispiel. Oder die Besenpinsa: ein Teigfladen, bedeckt mit Sauerkraut, Speck und was weiß ich allem, und das noch mit Käse im Ofen überbacken – absolut „unbesig“, aber lecker!
Und dass die Familie Plag nicht nur mit Kochtöpfen, sondern vor allem auch mit Weinfässern umzugehen weiß, ist bekannt. Der Berichterstatter war auf jeden Fall froh um seinen Platz im Omnibus bei der Rückfahrt: die Heimkehr im Privat-PKW wäre absolut zum Straftatbestand geworden…
Tja, Martina, an den Besenausflug am 24. Oktober nach Ottenhausen werden große Erwartungen gesetzt. Und, Heide: gell, wir gehen nächstes Frühjahr wieder zum Plag!



